Rossini Newsletter  März 2019

 

Dieser Newsletter ist wieder eine Mischung aus Informationen und Eindrücken, die alle irgendwie zusammengehören. Er kommt etwas früher als geplant, denn ich möchte Euch unbedingt auf zwei Sendungen hinweisen, die leider nur noch zwei Tage in der ARTE-Mediathek abrufbar sind!

 


Unsere nächsten Termine:

 

Ostern 2019 + Pfingsten 2019: Das gute Gefühl kommt jetzt

Ausbildungsbeginn in Hamburg (Mai) und im Odenwald (Ostern)

Juni 2019: Impulsworkshop für Paare

außerdem Tagesseminare in Coburg, Laupheim, Konstanz, Singen, Iserlohn, Oer-Erkenschwick, Buxtehude, Leer u.a.

 
   

Unsere nächsten Termine:

 

Ostern 2019 + Pfingsten 2019: Das gute Gefühl kommt jetzt

Ausbildungsbeginn in Hamburg (Mai) und im Odenwald (Ostern)

Juni 2019: Impulsworkshop für Paare

außerdem Tagesseminare in Coburg, Laupheim, Konstanz, Singen, Iserlohn, Oer-Erkenschwick, Buxtehude, Leer u.a.

 
   

https://www.arte.tv/de/videos/031772-000-A/bruno-ganz-ein-europaeischer-schauspieler/

Bruno Ganz lebt nicht mehr

 

Bruno Ganz ist am 16. Februar verstorben. Berufenere haben das Lebenswerk dieses begnadeten Schauspielers gewürdigt und den Verlust betrauert. ARTE widmete ihm eine eindrucksvolle Sendung. Mit einem schaurigen Höhepunkt.

Sie steht nur noch bis übermorgen zur Verfügung 

Link:

https://www.arte.tv/de/videos/031772-000-A/bruno-ganz-ein-europaeischer-schauspieler/

 

 

Gönne Dir diese Momente!

 

Bruno Ganz hatte auch eine große Nähe zur klassischen Musik. Er und der freundliche, leichthändige Dirigent Claudi Abbado, den ich an dieser Stelle schon mehrfach erwähnt habe, waren Freunde. Nun sind beide nicht mehr unter uns. Aber sie hinterlassen uns ein großartiges Vermächtnis, einen gemeinsamen Auftritt, wenige Monate vor dem Tod von C. Abbado.

 

In Gedenken an Bruno Ganz zeigt ARTE einen Mitschnitt vom Lucerne Festival 2012. Abbado dirigiert Beethovens Musik zu „Egmont“ und Bruno Ganz rezitiert dabei aus Goethes Trauerspiel. Bis zum 21.3. in der ARTE Mediathek. Link

 

Musik kann direkt ins Herz gehen, ganz besonders  die letzten Passagen von "Egmont". Dann, wenn alles zusammenkommt! Die pure Kohärenz!

Eine Bitte: Höre diese Musik nicht zwischen Tür und Angel, es wäre zu schade darum.

 

 

DIE ZEIT schrieb damals:

 Und dann erklang am 8. August tatsächlich dieser Egmont. Die Ouvertüre, gewiss, sie ist grandios. Doch die zwei Clärchen-Lieder und die Freiheitsrede Egmonts wirken im Konzertsaal oft deplatziert. Nicht aber in Luzern. Weniger wegen Sopranistin Juliane Banse, sondern vielmehr wegen »Sprecher« Bruno Ganz. Er machte aus dem unnahbaren Helden Egmont einen Menschen, statt mit heldischem Stolz färbte der Iffland-Ring-Träger die Silben mit grauer Nüchternheit. Zum Schafott schreiten und sterben, das kann doch jeder.

 

Abbado schaffte es dazu, Licht in Egmonts Kerker zu bringen. Das Luzerner Festspielorchester spielte nicht massig, sondern wuchtig. Hinreißend, wie der Italiener in einer tumultartigen Entfesselung die »Siegessinfonie« spielen ließ.

 


Vergänglichkeit !  Gesehen in Australien, Fraser Islands
Vergänglichkeit ! Gesehen in Australien, Fraser Islands

 

Ein müder Mann wird hellwach

 

Im tiefen Schwaben halte ich meinen bewegten Vortrag "Besser schlafen!". Vor der Bühne hängt ein Mann auf seinem Stuhl. Um die 60 Jahre alt, wahrscheinlich ein "Mitgeschleppter". Er wirkt absolut lustlos, genervt, am falschen Platz. Während alle anderen sanft in die Entspannung schwingen, bleibt er stoisch regungslos sitzen. Sehr zum Leidwesen seiner Begleiterin, die ihm vorwurfsvolle Blicke zuwirft.

 

Als Wachmacher lege ich dann Rock‘n Roll auf. Supertramp! Plötzlich passiert etwas mit diesem Mann: Er steht auf und legt los. Aber wie! Der ganze Körper rockt, die Arme greifen weit aus, der Kopf wirbelt hin und her - und er lächelt.

 

Den stillen Rest der Veranstaltung verfolgt er dann aufmerksam, interessiert und mit leuchtenden Augen. Und wahrscheinlich konnte er danach auch gut schlafen. Innere Beweglichkeit ist ein gutes Ruhekissen.

 

Was raus will, das muss raus! Auch wenn es wild und für andere ungewohnt ist.

Wir leiden viel weniger unter einem Mangel als unter inneren Stauungen. An fast alles kann sich das Nervensystem gewöhnen, an innerem Druck nicht! Heilung beginnt, wenn sich dieser Druck löst.

 

 

Ich erwähne diese Geschichte im Grund nur als Vorspann für  ein wunderbare Video, das gerade im Netz herumgeht.Gedreht wurde es offensichtlich in einem italienischen Altersheim!

 

So einfach kann es gehen. Und es ist nie zu spät!


 

Erfolgsformel für Beziehungen

 

Die Mathematik der Liebe. Das "Ehe-Geheimnis liegt im 5:1-Verhältnis von Positivem zu Negativem"

Wenn man in der Ehe etwas falsch macht, müsse man fünfmal etwas Positives machen, fasst der Mathematiker Christian Hesse im Dlf seine Formel für eine funktionierende Ehe zusammen. Allerdings reiche es nicht, einfach fünf Mal "Sorry" zu sagen. Seine Beziehung jedenfalls hält bereits seit 30 Jahren.


 

Im Namen der Hose

Der Podcast des Monats:

 

„Sex kann so schön sein – und so scheiße. Ariane Alter und Linda Becker reden offen über die "Oh ja!“ und die "Oh no!"-Momente im Bett, denn wer Bescheid weiß, hat mehr Spaß. Das Motto: „Alles kann, nix muss.“ Dass ausgerechnet der Bayerische Rundfunk einen seiner Podcasts so ankündigt, das ist schon etwas besonders. Dieser Podcast selbst auch. Eine Empfehlung. Hier bleibt nichts ungesagt!

 


 

 Nach 40 Jahren kommt der gute Schlaf zurück

 

Die folgenden Zeilen sollen eine Ermutigung für alle sein, die mit anhaltenden Schlafproblemen kämpfen und den Glauben an Besserung verlieren. Die Verfasserin ist mit der Veröffentlichung einverstanden.

Innere Kohärenz-Momente verändern eben auch gestörte Schlafmuster, allerdings nicht immer so zügig wie in diesem Fall:

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Hallo Herr Bergholz,

Sehr erfreut war ich über die tatsächliche Funktion des besser Schlafen Könnens.

 Seit über 40 Jahren schlafe ich nur etwa 4 Stunden pro Nacht und dachte zufrieden, das ist mein Rhythmus, mehr brauche ich scheinbar nicht.

 Nachdem sich vor drei Jahren mein Mann nach 40 Ehejahren wegen einer 25 Jahre jüngeren Frau von mir getrennt hat, begannen die richtigen Schlafprobleme.

 

Obwohl ich unterdessen meinen eigenen Weg mit großer Zufriedenheit gefunden habe, blieben die unendlichen Stunden des Wachseins in der Nacht. Auch mein Zahnarzt war mit der mir angepassten Knirscherschiene unzufrieden, weil selbst das Silikon meiner Zahnkraft nicht standhielt.

 

Dank ihrer 6/8 Musik und der Bewegung von Schultern und Kiefer ( der Hüftschwung fällt mir noch schwer), wache ich morgens mit leicht geöffnetem lockerem Mund auf, wo nichts mehr drückt und beißt. Meine Zähne erholen sich. Bin gespannt, was der Zahnarzt beim nächsten Besuch dazu sagen wird.

 

Meistens schlafe ich unterdessen sogar 6 Stunden und es gab auch schon mal 8h, was seit Kindertagen nicht mehr vorgekommen ist. Da es noch vereinzelte Aufwachzeiten oder auch Einschlafprobleme gibt, wäre ich froh über ihre angekündigte Nachfolge der mir weiteren Möglichkeiten.

 

Vielen Dank für Ihren Einsatz.

 

Es verhilft den Menschen nicht nur zum besseren Schlafen, sondern auch zu einem friedlicheren Miteinander.

 

 

 „Heraus aus der Angstspirale“

So ist ein kürzlich in der Süddeutschen Zeitung abgedrucktes Interview mit dem Soziologen Heinz Budde überschrieben. „Um gesellschaftlich weiterzukommen, brauchen wir einen (neuen) Begriff von Solidarität, der alle mit einbezieht“, sagt er. „Solidarität ist das einzige Mittel gegen Verbitterung…. Es muss um etwas gehen, um das Selbstverständnis, dass der Zustand der Welt mich nicht unbekümmert lässt.“

 

Budde sieht in der Gesellschaft eine große Sehn­sucht danach rauszukommen aus dem „Einzelkämpferdasein“, aus den gängigen Selbstoptimierungs­konzepten, die doch keine Lösungen für die drängenden Probleme unserer Zeit bieten.

 

Und hier knüpft das Ganze an die modernen neurobiologischen Konzepte, die in der Rossini-Kohärenz-Methode aufgenommen werden, insbesondere das von Stephen Porges mit seiner Polyvagal-Theorie: es ist uns in die Gene eingeschrieben, gehört zu den uralten Bausteinen unserer menschlichen Natur, dass wir uns gegenseitig unterstützen.

 

Das  nachdenkenswerte Interview mit Heinz Budde ist hier verfügbar.

Download
SZ Budde März 2019.pdf
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Ich bedanke mich für diesen Frühlingsgruß - und gebe ihn mit herzlichem Gruß

an alle LeserInnen weiter

 

Peter



 

Eine neue Perspektive?

Allrounder/in für unser Seminarhaus gesucht

 Ein vielfältiger Job zum Anpacken und Mitgestalten in einem lebendigen Seminarhaus.

 

Aufgabenfelder:

  • aktive Mitarbeit in Küche und Haus, Vertretung des Kochs
  • Personal- und Ablauforganisation
  • Gästebetreuung.

Das sollten Sie mitbringen:

  • Organisationsgeschick und Kommunikationsstärke
  • Kochkenntnisse und ggf. die Bereitschaft, sie zu erweitern
  • betriebswirtschaftliche Kenntnisse
  • Belastbarkeit und „Bodenhaftung“
  • Freude an der Arbeit mit und für Menschen

 

Vorerfahrungen in ähnlichen Bereichen sind hilfreich, aber nicht Voraussetzung.

Auch Quereinsteiger sind denkbar.

Verschiedene Arbeitszeitmodelle möglich und auch die Perspektive zu einem späteren Wechsel in die Selbständigkeit.

 

Bitte schicken Sie eine aussagefähige Bewerbung an: bergholz@seminarhotel-odenwald.de

Informationen zum Haus: www.seminarhotel-odenwald.de